Hilfe aus dem Strassenelend

33093 SALESIANER DON BOSCOS

Die Salesianer Don Boscos ermöglichen Kindern, welche sich seit dem Erdbeben in Haiti von 2010 auf der Strasse durchschlugen, ein besseres Leben.

 

Wenn durch eine Katastrophe von einem Tag auf den anderen Tausende von Kindern ihre Eltern verlieren, kommt jeder Staat dieser Welt an seine Grenzen. Wer soll nun für die vielen alleinstehenden Kinder sorgen? Wie kann man in möglichst kurzer Zeitmöglichst viele Heimplätze schaffen, Adoptiveltern suchen oder andere Betreuungsmodelle finden? Wer soll das Ganze finanzieren? – Am wirkungsvollsten helfen oft Ordensgemeinschaften, die seit Jahren im Lande arbeiten und ohne Gewinnabsicht für die Ärmsten da sind.

Das Erdbeben vom 12. Januar 2010 in Haiti forderte über 300000 Menschenleben. Es liess Häuser, Schulen, Spitäler, Kirchen und Regierungspaläste in sich zusammenfallen und zerstörte die ganze staatliche Infrastruktur. Der Staat war lahmgelegt. Ämter und behördliche Stellen funktionierten nicht mehr. Glücklicherweise half in dieser unsäglichen Not eine grosse internationale Solidarität. Dennoch, Hunderttausende von Menschen mussten sich ohne staatliche Hilfe einen Weg suchen. Zehntausende von Kindern waren oder sind noch immer auf sich allein gestellt. Vielen von ihnen bleibt nur die Strasse, wo sie Gewalt, Ausbeutung, Prostitution, Krankheiten und vielen anderen Gefährdungen ausgesetzt sind.

Die Salesianer Don Boscos arbeiten seit 75 Jahren in Haiti. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die schulische und berufliche Ausbildung sowie die Arbeit mit Strassenkindern. Ihre Zahl ist nach dem Erdbeben stark angestiegen. Mit grosser
Hingabe kümmern sich die «Söhne» Don Boscos in Port-au-Prince seit über 20 Jahren um die ärmsten dieser Kinder, die niemand haben will.

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